Paulchens Abenteuer
Im November 2023 stolperte Paulchen plötzlich in mein Leben und wir sind schnell dicke Freunde geworden. Zunächst war es nur ein Experiment, mal die wohlüberlegten Ecken & Kanten bei der Gestaltung der Skulpturen gegen mehr Spontanität zu tauschen. Nicht das ich die Ecken & Kanten nicht mehr mag, im Gegenteil, ich liebe sie und die Schattenspiele, die sich daraus ergeben, aber insgeheim bewundere ich auch eben diese spontane, unbekümmerte Art. Aus dem Versuch ist dann eben Paulchen geworden: etwas tollpatschig, dafür aber stets gut gelaunt und gelassen, mit übergroßen Füßen, einer Hackenase und einer windigen Frisur. Paulchen ist „erkennbar“ geworden. Im Laufe des Jahres hat er so einige Abenteuer erlebt und wird mich sicherlich noch lange begleiten!
Paulschen wurde aus schwarzem Ton modelliert. Auf den Fotos sind viele Skulpturen mit 1040 Grad gebrannt, da wird der Ton hellgrau. Wird er anschließend mit Braunstein behandelt und noch mal mit 1200 Grad gebrannt, wird er dunkelbraun und klingt sehr metallisch — fast schon wie Bronze.
Manomanoman… was für ein Jahr!
Kaum eine Baustelle gefixt, schon tauchte irgendwo eine neue auf. Wie soll das bloß weitergehen? In einem Cartoon fragte mal ein Männlein ein anderes, wie es wohl das neue Jahr werden möge. „Es wird viele Blumen geben“, sagte der Gefragte. „Ach, warum das?“ „Na, weil ich Blumen pflanze!“ Hmm… lass uns doch Blumen pflanzen! Wenigstens vor der eigenen Haustür. Jeder welche nach eigenem Geschmack. Wird vielleicht nicht alles aufgehen, einiges aber sicherlich schon – und da wären wir schon Sieger. Lass uns dies nicht von irgendwelchen Klugscheißern aus der Hand nehmen – welches Gut wir aussäen, das bestimmen wir immer noch selbst!
Na dann… Paulchen und ich wünschen euch eine gute Ernte! Kommt gut durch das neue Jahr und vergisst nicht: 2025 wird alles besser!



















