MEINE BILDER

Leverkusen wie gemalt

Ansichten einer Stadt

Nein, wie gemalt erscheint die Stadt auf den ersten Blick sicher­lich nicht: unspek­takulär und indus­triell wirkt sie, geprägt durch ihre Fab­rikschorn­steine und die all­ge­gen­wär­ti­gen Auto­bah­nen. Erst mit der Zeit wächst das Heimat­ge­fühl und mit ihm die Sen­si­bil­ität für Lev­erkusen­er Qual­itäten. Allmäh­lich offen­bart sich in den gewohn­ten Ansicht­en der ver­steck­te Charme des Ver­traut­en.

Die Serie Lev­erkusen wie gemalt zeigt gle­ich eine ganze Rei­he solch­er Ansicht­en. Dabei wur­den die zugrunde liegende Fotografien dig­i­tal umgestal­tet: getaucht in neuen Far­ben und überze­ich­net mit geziel­ten Kun­st­ef­fek­ten wirken die Bilder mitunter wie gemalt, ohne es dabei vortäuschen zu wollen. Im Gegen­teil, der fotografis­che Ursprung der Werke wurde häu­fig als erkennbares Gestal­tungsmit­tel beibehal­ten.

Am Ende lädt das schon so oft gese­hene und doch verkan­nte Motiv zu ein­er neuen, emo­tionalen Beziehung ein.

Stadt­bib­lio­thek Lev­erkusen, 11–2014
Stadt­bib­lio­thek Lev­erkusen, ‚11–2014
„Mit der Ausstel­lung in der Stadt­bib­lio­thek hat der Grafik­er eine Richtige Wer­bekam­pagne ges­tartet“
Rheinis­che Post, 29.11.2014
„Es sind die Far­b­ver­schiebun­gen, Schat­ten­spiele und gezielte Unschär­fen, die den Blick auf die Objek­te – ganz para­dox – zu schär­fen scheinen. Die For­men treten umso klar­er her­aus, gewin­nen noch an Bedeu­tung hinzu.“
Lev­erkusen­er Stad­tanzeiger, 29.04.2014, 29.11.2014
„…es wird oft verkan­nt, wie viel mehr Lev­erkusen zu bieten hat. Deshalb ist es mein­er Mei­n­ung nach unverzicht­bar, auf vielfältige Weise für unsere Stadt, ihre Wahrze­ichen und Sym­bole zu wer­ben. Und genau das macht auch Nor­bert Kaluza mit sein­er Kun­st.“
Ober­bürg­er­meis­ter Rein­hard Buch­horn, Vernissage am 27.11.14

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