norbert kaluza

DAS BESTE AUS EUROPA   |  Villa Wuppermann  |  25. Juni 2016

Was ist das eigentlich „Das Beste“ aus Europa?
Eine Frage, die man aus den unterschiedlichsten Perspektiven und mit etlichenunterschiedlichen Gedanken beantworten kann und jeder davon istwahrscheinlich richtig. Das fasziniert mich an Europa am stärksten:dieenorme Vielfallt auf derart kleinem Raum.
Sie Zeichnet sich in dem Nord-Süd und Ost-West Gefälle, wird etwas charakteristischer in den großen Euroregionen wie z.B. Skandinavien, Balkan, Iberien,bekommt einen Moment lang eine nationale Färbung innerhalb der historischen Landesgrenzen, um dann immer weiter bis auf den Lokalkolorit zweier benachbarten Dörfer verfeinert zu werden. Und trotzdem gehören zusammen.
Die Kulturelle Vielfallt Europas hat immer vom Austausch profitiert. Nicht Abgrenzung hat zu dem kulturellen Reichtum geführt, sondern freier Austausch, der eine Weiterentwicklung eines Gedankens oder einer Idee möglich macht.
Aus einem Werbespot ist mir mal ein Satz in Erinnerung geblieben: Tradition bedeutet nicht das Aufbewahren der Asche, sondern des Feuers.Manchmal muss man etwas aufgeben, um weiter zu wachsen.

Ich wünsche mir ein Europa, in dem jeder ungehindert seine Europäischen Lieblingsmomente, sei es den Städte, Sprache, literarische und kulinarische Werke, Weine, Orte, Menschen, Düfte, Farben, Stile, Moden und und und in seinem Alltag und für seine Entwicklung frei genießen.

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